Netzwerktechnik und Smart Home

Heute haben wir ein kurzes Update zum Thema Netzwerktechnik und Smart Home.

Netzwerk

Beim Internetanschluss haben wir Glück, hier bekommen wir von den Feuchter Gemeindewerken (über KomDSL) einen direkten Glasfaseranschluss in den Keller. D.h. in unserem Heimnetz steht eine vernünftige Bandbreite zur Verfügung. Die brauchen wir auch, da wir uns beim Fernsehen komplett gegen Kabel- und SAT Anschluss entschieden haben. Bereits heute streamen wir die meisten Videoinhalte. Live Fernsehen ist eher die Ausnahme.

Die Netzwerkinstallation haben wir vom Elektriker (Fa. Böhm) machen lassen. Da dies nicht im Bonum Standard enthalten ist müsst ihr für jede LAN Leitung extra bezahlen. Die Leistung umfasst das einziehen des Cat Kabels ins Leerrohr, setzen der Dose inkl. Einsatz und im Anschlussraum das Auflegen der Netzwerkkabel auf das Patchpanel. Am Ende werden die Leitungen dann noch durchgemessen. Wir haben für unsere Netzwerkinstallation ca. 1000 Euro bezahlt. Dafür haben wir in jedem Schlafraum eine LAN Dose, 2 im OG, eine Doppeldose im Flur und eine Doppeldose im Wohnzimmer.

Schematische Darstellung Netzwerk

Wie es dann vom Patchpanel weitergeht ist Bauherrensache. Ihr braucht auf jeden Fall einen Switch und dann noch kurze LAN Leitungen (je nachdem 0,25 bis 0,5 m Länge) um die Ports vom Switch mit denen des PatchPanel zu verbinden. Außerdem haben wir noch einen Netzwerkschrank gekauft in dem alles verstaut werden kann. Wichtig: Denkt daran im Bereich wo der Switch sitzen soll mindestens eine Steckdose vorzusehen. Wir haben dann noch eine Steckdosenleiste gekauft und diese im Netzwerkschrank eingebaut.
Tipp: eigentlich hätte ein 12 Port Patchpanel gereicht, da wir aber gerne etwas Reserve haben wollten haben wir gefragt ob der Elektriker nicht ein 16er Patchpanel einbauen kann.

Unser Netzwerkschrank und Zubehör

Smart Home

Unser Smart Home nimmt nun doch deutlich größere Züge an als ursprünglich gedacht. Neben der smarten Rolladensteuerung von Bosch haben wir uns zwischenzeitlich auch für die Fußbodenheizungsthermostate von Bosch entschieden. Dazu kommt die smarte Philips HUE Beleuchtung, Sonons Lautsprecher und unser smarter Backofen. Woran wir ursprünglich nicht gedacht hatten: auch die Lüftungsanlage, Wärmepumpe, Wechselrichter und der Stromspeicher lassen sich mit etwas Arbeit in ein SmartHome System einbinden.

Dazu kommen dann im Lauf der Zeit noch:

  • die automatische Gartenbewässerung (hier haben wir uns noch für kein System entschieden)
  • eine Außenkamera ggf. auch zwei (hier favorisieren wir im Moment die Netatamo Außenüberwachungskamera)
  • Rasenmähroboter (voraussichtlich Bosch oder Gardena)
  • Diverse kleine „Gadgets“ wie Bewegungsmelder, ggf. Tür-/ Fensterkontakte…

Da wir am Ende des Tages aber nicht 10 Apps haben möchten um die verschiedenen Systeme steuern zu können werden wir uns im Herbst / Winter mit verschiedenen Systeme auseinandersetzen und schauen welches die meisten unserer verwendeten Komponenten integrieren kann. Am Ende wollen wir dann ein zentrales Tablet haben von dem aus wir aus einer Benutzeroberfläche heraus alles einsehen / steuern können. Am interessantesten scheinen uns dafür:

  • OpenHAB
  • FHEM
  • ioBroker

Wir halten euch zu dem Thema dann auf dem laufenden.

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