Ein langer Weg zum eigenen Haus

5 Jahre Haus und Grundstücksuche haben wir hinter uns. Denn wir wollten uns räumlich nicht verändern und bestimmte Vorstellungen vom Eigenheim haben wir natürlich auch. Ziemlich ernüchternd war die Suche bis wir endlich die Gelegenheit bekommen haben von der Gemeinde ein Grundstück für eine DHH zu erwerben. Wir mussten nicht lange überlegen und sicherten uns ein schönes ca. 356 qm großes Grundstück. Das schöne für uns: unsere „Nachbartrennwand“ liegt im Norden, d.h. wir haben auf allen Schokoladenseiten Fenster. 🙂

Nach dem reservieren des Grundstücks und etwas aufwändiger Kontaktaufnahme zum Nachbar-Bauherr (Danke an den Datenschutz…) folgte bereits die erste Überraschung. Unser Nachbar hatte sich bereits für einen Hausanbieter entschieden und baut ein Fertighaus. Uuups.

Damit hatten wir erstmal nicht gerechnet und waren etwas verunsichert. Funktioniert das? Wir wollten auf jeden Fall klassisch massiv bauen. Also haben wir 5 Bauträger in der Umgebung angerufen. Zwei winkten von vornherein ab. Unsere Zweifel wuchsen.

Schließlich aber bekamen wir doch von 3 Bauträgern Beratungs- und Planungstermine angeboten. So konnten wir Mitte Juli 2018 endlich unsere ersten Planungsunterlagen und Preisindikationen in den Händen halten. Fast zeitgleich machten wir auch unsere Finanzierung und den Grundstückskauf klar. Läuft doch… dachten wir 🙂

Eckdaten der Planung für die Angebote:

  • Doppelhaushälfte voll unterkellert, 2 Vollgeschosse + Dach (40° Neigung)
  • Maße: 6,2 m x 12 m
  • Schlüsselfertig
  • Dach ausgebaut
  • ENEV Standardhaus
  • Beheizt mit Luft-Wasser-Wärmepume

Auf Grund der uns vorgelegten Angebote, die wir sehr genau mit den Baubeschreibungen abglichen kamen nur noch 2 Anbieter in Frage. Entschieden haben wir uns auf Grund von Empfehlungen, Konzept, Preis und Einzugstermin-Aussicht dann für die Fa. Bonum auf Altdorf.

Dann die erste Ernüchterung. Unser Nachbar meldete sich und fragte, ob wir die Dachneigung nicht statt 40° auf 30° reduzieren können, er bekommt sonst Probleme mit den Abstandsflächen und müsste sein Haus verschmälern. Hmm… eigentlich ungern, da wir geplant hatten das DG auszubauen. Also Anfrage bei der Gemeinde, ob wir unser Haus verbreitern können, somit könnten wir aufs Dachgeschoss verzichten bzw. dort das Büro unterbringen.

Die Gemeinde hatte zum Glück nichts gegen eine Verbreiterung einzuwenden. D.h. unser Haus wurde nun nochmal komplett neu von Bonum geplant. Mit den neuen Maßen 8 m x 11,7 m. Im EG war jetzt ausreichend Platz um einen zusätzlichen Raum (Gäste oder Büro) zu realisieren. Auch findet im Erdgeschoss nun auch ein Duschbad seinen Platz. Insgesamt finden wir die Lösung für uns sogar besser als vorher, denn sie bietet die Möglichkeit im „Alter“ auf einer Etage im EG zu wohnen.

Wie es in der sich anschließenden Planungsphase weiter geht lest ihr hier

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